Marco Pariani – Interview

/Monopol Online/

Auszug:

Am Anfang stehen eine Idee und ein Screenshot, am Ende abstrakte Bilder. Der Weg dahin ist Freude und Kampf mit den Farben. Der Künstler Marco Pariani hat vor seiner Londoner Ausstellung mit uns über diesen lustvollen Prozess gesprochen

Marco Parianis Farbsprache ist bunt, teilweise schrill. Verspielt wirken seine Kompositionen, mal zart, mal rau. Wie Stillleben platziert er sie in der Mitte der Leinwand vor einem meist einfarbigen Hintergrund. Doch was auf den ersten Blick noch an Figuren erinnern könnte, löst sich schnell auf – in Achterbahnen von Linien, Türme aus Formen und malerische, verlaufene Farbflächen. Was steckt dahinter? Der 1986 geborene Italiener zeigt jetzt neue Gemälde in seiner Einzelausstellung „Painting Bakery“ in der Galerie Skarstedt in London. Mit uns hat er über seine aktuelle Arbeit gesprochen.

Marco Pariani, man glaubt, in einigen Ihrer Bilder noch Gegenstände erkennen zu können. Autos, Kerzen, Spielzeug. Stimmt das? 

Ich bin der Einzige, der weiß, was das eigentliche Thema des Gemäldes ist. Ich spiele viel mit Titeln, die nur ein Teil dessen sind, was dargestellt wird, oder manchmal auch nur versuchen, die Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu lenken. Ich habe mich immer von figurativen Dingen inspirieren lassen. Ich weiß nicht, ob man meine Bilder als „abstrakt“ bezeichnen kann, vielleicht eher als Abstraktion. Ich weiß es nicht, und ehrlich gesagt ist es mir auch egal, aber ja, meine Bilder basieren auf Screenshots von figurativen Dingen, meistens, und einer Menge von Objekten, die mit der Weihnachtsdekoration zu tun haben.

Das ganze Interview: https://www.monopol-magazin.de/marco-pariani-interview